Datenschutzerklärung
Geltungsbereich: Diese Datenschutzerklärung gilt für die Marketing-Website quoroai.io und — davon getrennt — für unsere Direktansprache von Unternehmen per E-Mail und Telefon (siehe Ziffer 6) sowie unseren Kundenservice mit Nico einschließlich Vertriebsanfragen und Terminbuchung (Ziffer 6a), den Kundenbereich einschließlich Vertragsabschluss (Ziffer 6b) und die Wiederansprache auf Instagram (Ziffer 4a). Für die Nutzung der Web-Anwendung (app.quoroai.io) gilt die dort veröffentlichte Datenschutzerklärung; sie deckt die Verarbeitung auf dieser Website nicht ab und enthält die vollständige Liste der Subprozessoren der Anwendung — einschließlich der Auftragsverarbeitungsverträge, die noch in Beschaffung sind.
1) Verantwortlicher
Verantwortlicher für die in dieser Erklärung beschriebenen Verarbeitungen im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist:
quoroAI GmbH
Bahnhofstraße 38
99084 Erfurt, Deutschland
Tel.: 0361 64604087
E-Mail: hello@quoroai.io
2) Datenerfassung beim Besuch der Website (Server-Logfiles)
Bei der bloß informatorischen Nutzung dieser Website erheben wir nur solche Daten, die Ihr Browser an den Server übermittelt (sog. „Server-Logfiles“):
- aufgerufene Seite/URL,
- Datum und Uhrzeit des Zugriffs,
- übertragene Datenmenge,
- Referrer (zuvor besuchte Seite),
- verwendeter Browser und Betriebssystem,
- IP-Adresse.
Die Verarbeitung erfolgt auf Grundlage unseres berechtigten Interesses an einem sicheren und störungsfreien Betrieb der Website (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Als Löschfrist sind höchstens 14 Tage vorgesehen. Die wirksame Aufbewahrung und Löschung der Server-Logs ist derzeit nicht nachgewiesen; diese Frist können wir daher noch nicht als eingehalten bestätigen. Die Website nutzt durchgehend eine TLS-Verschlüsselung („https://“).
3) Hosting und DNS
Die Website wird auf einem von uns angemieteten Server innerhalb der Europäischen Union (Standort Deutschland) bei der Hetzner Online GmbH (Industriestr. 25, 91710 Gunzenhausen) gehostet. Der Abruf der Website erfolgt direkt von diesem Server in der EU; die Verarbeitung findet in Deutschland statt, ein Drittlandtransfer ist damit nicht verbunden. Der Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO ist in Beschaffung (Annahme über die Anbieter-Konsole) — wir weisen den Stand aus, statt einen Vertrag zu behaupten, den wir im Prüfungsfall nicht vorlegen könnten. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einem sicheren, performanten Betrieb (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
Die Verwaltung des Domain-Name-Systems (DNS) erfolgt über Cloudflare (Cloudflare Germany GmbH, Rosental 7, 80331 München). Für den Abruf dieser Website beantwortet Cloudflare ausschließlich DNS-Anfragen für unsere Domain; der Website-Verkehr selbst wird nicht über Cloudflare geleitet (kein Proxy/CDN). Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einem zuverlässigen Betrieb (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
In einer zweiten Rolle ist Cloudflare am Formularpfad beteiligt: Dem Endpunkt unseres Dienstleisters Supabase (siehe Ziffer 5) ist Cloudflare als dessen Unterauftragsverarbeiter vorgeschaltet. Wenn Sie ein Formular absenden, werden Ihre Verbindungsdaten (u. a. IP-Adresse) daher zusätzlich von Cloudflare verarbeitet; zur Abwehr automatisierter Zugriffe setzt Cloudflare dabei ein kurzlebiges Cookie („__cf_bm“) auf der Domain „supabase.co“. Beim bloßen Ansehen unserer Seiten geschieht das nicht.
4) Cookies, Einwilligung, Google Analytics und Werbemessung
Für Ihre Datenschutzauswahl speichern wir zwei Einträge im lokalen Speicher („localStorage“) Ihres Browsers: „quoro-cookie-consent“ hält Ihre Entscheidung aus dem Cookie-Banner getrennt für „Statistik“ und „Werbung“ samt Zeitpunkt fest, damit wir Sie nicht bei jedem Aufruf erneut fragen (spätestens nach einem Jahr fragen wir wieder); „quoro-ga-optout“ wird nur gesetzt, wenn Sie Analyse und Werbemessung auf diesem Gerät dauerhaft abschalten. Zusätzlich speichern die notwendigen Cookies „quoro-analytics-denied“ und „quoro-ads-denied“ einen Widerruf des jeweiligen Zwecks für höchstens ein Jahr, damit er auch bei einem Fehler des lokalen Speichers berücksichtigt wird. Bei erneuter Zustimmung wird das jeweilige Cookie entfernt. Diese Einträge enthalten keine Kennung, mit der wir Sie wiedererkennen könnten, und sind für den von Ihnen gewünschten Dienst unbedingt erforderlich; sie sind daher nach § 25 Abs. 2 TDDDG einwilligungsfrei. Beim Absenden eines Formulars setzt zusätzlich der vorgeschaltete Bot-Schutz ein kurzlebiges Cookie — siehe Ziffer 3.
Cookies und Technologien zu Statistik- und Werbezwecken werden ausschließlich nach Ihrer ausdrücklichen Einwilligung über unser Cookie-Banner gesetzt (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, § 25 Abs. 1 TDDDG). Beide Zwecke wählen Sie getrennt. Ihre Auswahl können Sie jederzeit über „Cookie-Einstellungen“ im Footer ändern oder mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Weil der Zweck „Werbung“ hinzugekommen ist, fragen wir auch alle erneut, die zuvor nur über Statistik entschieden haben.
Google Analytics
Nach Ihrer Einwilligung nutzen wir Google Analytics 4, einen Webanalysedienst der Google Ireland Limited, Gordon House, 4 Barrow St, Dublin, D04 E5W5, Irland. Der Dienst verwendet Cookies und ähnliche Technologien, um die Nutzung der Website auszuwerten (z. B. aufgerufene Seiten einschließlich Seitenwechseln innerhalb der Website, ungefähre Herkunft, verwendetes Gerät/Browser sowie der Klick auf „Kostenlos testen“ im Berater-Einstieg mit dem vordefinierten Thema Umsatz, Kosten, Abläufe oder eigene Frage, der Klick auf unsere Telefonnummer ohne die Nummer selbst und das Öffnen einer Anfrage zu Nico, Lüttke oder zum Einstieg auf /assistenten). Der Themenwert enthält keinen eingegebenen Fragetext und keine Empfängerkennung. Nach bestätigter Speicherung einer Anfrage erfassen wir außerdem ein Erfolgsereignis mit dem Formulartyp (Kontakt, Anfrage zu Nico, zu Lüttke oder zum Einstieg auf /assistenten, Enterprise), ohne Name, E-Mail, Code oder Nachricht aus dem Formular. Als Seitenadresse übermitteln wir nur den Pfad einer freigegebenen öffentlichen Seite und, falls der Link sie enthält, die allgemeinen Kampagnenangaben „utm_source“, „utm_medium“, „utm_campaign“ und „utm_content“. Andere Adressbestandteile, etwa Klick-Kennungen von Werbeanbietern, entfernen wir vorher. Für Zugriffe aus der EU, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich gibt Google an, IP-Adressen nach der Ableitung des ungefähren Standorts zu verwerfen und nicht zu protokollieren oder zu speichern. In unserem Analyse-Konto ist die Aufbewahrung der Ereignis- und Nutzerdaten auf 14 Monate eingestellt; bei erneuter Aktivität beginnt diese Frist für die nutzerbezogenen Daten neu. Google-Signale, personalisierte Werbung und die Datenfreigabe an Google sind in diesem Konto abgeschaltet. Rechtsgrundlage ist Ihre Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), die Sie jederzeit über die Cookie-Einstellungen im Footer widerrufen können. Dabei kann es zu einer Übermittlung von Daten an die Google LLC in den USA kommen; der Anbieter hat sich dem EU-US-Datenschutzrahmen (EU-US Data Privacy Framework) angeschlossen. Zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO sind laut unserem Analyse-Konto die Datenverarbeitungsbedingungen für Google-Werbeprodukte akzeptiert; welche Vertragspartei darin hinterlegt ist, haben wir noch nicht abschließend geprüft. Wir weisen diesen Stand aus, statt einen Vertrag zu behaupten, den wir im Prüfungsfall nicht vorlegen könnten. Weitere Informationen: policies.google.com/privacy.
Werbung: Google Ads und Meta
Wir schalten Anzeigen bei Google und bei Meta (Facebook, Instagram). Solange wir das tun und Sie im Cookie-Banner in „Werbung“ eingewilligt haben, binden wir auf unseren öffentlichen Seiten das Messwerkzeug des jeweiligen Anbieters ein. Ohne diese Einwilligung wird keines davon geladen. Zweck ist die Conversion-Messung: Wir erfahren, ob Besuche aus unseren Anzeigen zu einer gespeicherten Anfrage, einem Klick auf unsere Telefonnummer oder (nur bei Google) dem Öffnen einer Anfrage auf /assistenten führen. Formularinhalte, Namen, E-Mail-Adressen oder Telefonnummern übermitteln wir dabei nicht. Rechtsgrundlage ist Ihre Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, § 25 Abs. 1 TDDDG). Sie können sie jederzeit über „Cookie-Einstellungen“ im Footer widerrufen; dann schalten wir die Werkzeuge ab, laden die Seite neu, falls sie bereits geladen waren, und löschen ihre Cookies auf dieser Website („_gcl_…“, „_fbp“, „_fbc“). Ein Widerruf wirkt auch in anderen geöffneten Tabs dieser Website. Wie lange die Anbieter die Daten speichern, legen sie selbst fest; Einzelheiten stehen in ihren Datenschutzhinweisen.
Google Ads Conversion-Tracking der Google Ireland Limited, Gordon House, 4 Barrow St, Dublin, D04 E5W5, Irland: Das Google-Tag setzt Cookies (z. B. „_gcl_au“, „_gcl_aw“) und übermittelt Google Ihre IP-Adresse, Angaben zu Gerät und Browser, die aufgerufenen Seiten unserer Website mit Seitentitel, die Einstiegsseite mit den allgemeinen Kampagnenangaben, bei Ankunft über eine Google-Anzeige deren Klick-Kennung („gclid“, „gbraid“ oder „wbraid“) sowie die genannten Ereignisse. Personalisierte Werbung ist in unserem Tag abgeschaltet. Google verarbeitet diese Daten nach seinen Bedingungen als eigenständiger Verantwortlicher (Google Ads Controller-Controller Data Protection Terms); es gilt die Datenschutzerklärung von Google. Eine Übermittlung an die Google LLC in den USA ist möglich; Google hat sich dem EU-US-Datenschutzrahmen (EU-US Data Privacy Framework) angeschlossen.
Meta-Pixel der Meta Platforms Ireland Limited, Merrion Road, Dublin 4, D04 X2K5, Irland: Das Pixel setzt Cookies (z. B. „_fbp“, bei Ankunft über eine Meta-Anzeige „_fbc“) und übermittelt Meta Ihre IP-Adresse, Angaben zu Gerät und Browser, die Adresse der aufgerufenen Seite und die Herkunftsadresse (Referrer), die das Pixel selbst ausliest, sowie die Ereignisse Seitenaufruf, gespeicherte Anfrage und Klick auf die Telefonnummer. Wir laden das Pixel nur auf Seitenadressen, die außer allgemeinen Kampagnenangaben, der Klick-Kennung von Meta („fbclid“) und einem Abschnittsanker nichts enthalten. Die automatische Erfassung von Klicks, Seiteninhalten und weiteren Seitenwechseln innerhalb der Website durch das Pixel haben wir abgeschaltet. Sind Sie bei Facebook oder Instagram angemeldet, kann Meta die Daten Ihrem Konto zuordnen.
Für das Erheben dieser Daten auf unserer Website und ihre Übermittlung an Meta sind wir und Meta gemeinsam verantwortlich (Art. 26 DSGVO). Grundlage ist der Zusatz für Verantwortliche von Meta. Danach stellt Meta unter anderem die Rechte nach Art. 15 bis 20 DSGVO für die Daten sicher, die Meta nach der Übermittlung speichert; Sie können sich mit Ihren Anliegen aber auch an uns wenden. Die anschließende Verarbeitung verantwortet Meta allein, auch für eigene Zwecke wie die Verbesserung und Personalisierung von Werbung; Einzelheiten in der Datenschutzrichtlinie von Meta. Meta kann Daten an die Meta Platforms, Inc. in den USA übermitteln, die nach eigener Angabe unter dem EU-US-Datenschutzrahmen zertifiziert ist.
4a) Wiederansprache auf Instagram
Wir nutzen Meta-Werbezielgruppen, um Menschen, die mit unserem Instagram-Profikonto interagiert oder mindestens die Hälfte eines ausgewählten quoroAI-Videos angesehen haben, weitere Anzeigen zu unseren Angeboten zu zeigen. Dafür wählen wir Aktivitäten der vergangenen 90 Tage aus. Neue passende Aktivitäten können diesen Zeitraum erneut beginnen lassen. Diese Frist betrifft die Zugehörigkeit zu unserer Zielgruppe; sie ist keine Löschfrist für Daten bei Meta.
Anbieter ist Meta Platforms Ireland Limited, Merrion Road, Dublin 4, D04 X2K5, Irland. Meta ordnet die Aktivitäten den jeweiligen Konten zu, bildet die Zielgruppen und spielt die Anzeigen aus. Wir erhalten zusammengefasste Angaben zur Zielgruppe und Anzeigenleistung, keine Liste ihrer Mitglieder. Für diese Zielgruppen laden wir keine Kontaktdaten hoch und verwenden keine Besuche unserer Website.
Wir bestimmen Zweck und Kriterien dieser Wiederansprache. Für die gemeinsam bestimmte Auswahl und Auslieferung zielgerichteter Werbung besteht eine gemeinsame datenschutzrechtliche Verantwortung mit Meta. Sie können Ihre Datenschutzrechte gegenüber Meta und gegenüber uns geltend machen; unsere Kontaktdaten stehen in Ziffer 1.
Die personenbezogene Wiederansprache setzt die entsprechende Einwilligung gegenüber Meta voraus (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Ihre Auswahl zur personalisierten Werbung können Sie in der Meta-Kontenübersicht unter „Werbepräferenzen“ verwalten. Die Cookie-Einstellungen unserer Website ändern diese Auswahl bei Meta nicht. Informationen zur weiteren Verarbeitung und zu möglichen Übermittlungen in die USA finden Sie in der Datenschutzrichtlinie von Meta.
5) Kontaktformulare
Diese Website hat zwei Formulare: das allgemeine Kontaktformular auf /kontakt und in den Anfragefenstern auf /assistenten sowie das Enterprise-Anfrageformular auf /preise. Über das Kontaktformular verarbeiten wir Ihren Namen, Ihre E-Mail-Adresse, Ihre Nachricht, Ihren gewünschten Kontaktweg und bei einem Rückrufwunsch Ihre Telefonnummer sowie — soweit Sie ihn angeben — einen Empfehlungs- oder Partnercode; über das Enterprise-Formular Ihren Namen, Ihre E-Mail-Adresse, Ihre Nachricht, Ihre Firma und — soweit Sie sie angeben — Ihre Telefonnummer. Zweck ist in beiden Fällen, Ihre Anfrage zu bearbeiten und Ihnen zu antworten.
In beiden Fällen speichern wir außerdem den Zeitpunkt der Übermittlung, das Formular, über das die Anfrage kam, und die IP-Adresse, von der die Anfrage abgesendet wurde. Die IP-Adresse dient allein der Abwehr von Missbrauch, nicht der Auswertung Ihres Nutzungsverhaltens.
Pflichtangaben: Beim Kontaktformular sind Name, E-Mail-Adresse und Nachricht erforderlich, beim Enterprise-Formular Name, Firma und geschäftliche E-Mail-Adresse — Telefonnummer und Nachricht sind dort freiwillig. Der Empfehlungs- oder Partnercode im Kontaktformular ist ebenfalls freiwillig. Eine Telefonnummer ist nur für den ausdrücklich gewählten Rückruf erforderlich. Ohne die Pflichtangaben lässt sich das Formular nicht absenden und wir können die Anfrage nicht entgegennehmen; eine weitergehende Folge hat die Nichtbereitstellung nicht. Sie können uns stattdessen jederzeit formlos per E-Mail schreiben.
Bitte übermitteln Sie über das Nachrichtenfeld keine besonderen Kategorien personenbezogener Daten (z. B. Gesundheitsdaten) und keine personenbezogenen Daten Dritter — für deren Verarbeitung haben wir hier keine Rechtsgrundlage.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO: Sie richten die Anfrage an uns, und ihre Bearbeitung ist die Maßnahme, die Sie damit selbst angestoßen haben. Betrifft Ihre Anfrage ausnahmsweise keine mögliche Geschäftsbeziehung, tragen wir sie auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — unser berechtigtes Interesse daran, auf Zuschriften zu antworten.
Wir holen dafür keine Einwilligung ein und Sie müssen auch keine erteilen. Eine Einwilligung, die Sie nicht verweigern können, ohne die Anfrage aufgeben zu müssen, wäre nicht freiwillig und damit unwirksam (Art. 7 Abs. 4 DSGVO) — deshalb gibt es an unseren Formularen seit dem 8. August 2026 kein Häkchen mehr. Wo wir uns auf ein berechtigtes Interesse stützen, steht Ihnen das Widerspruchsrecht nach Art. 21 DSGVO zu (siehe Ziffer 8). Bei Anfragen, die vor diesem Datum über ein Häkchen eingegangen sind, haben wir dessen Wortlaut gespeichert und bewahren ihn als Beleg auf; die Verarbeitung stützt sich auch dort auf lit. b bzw. lit. f.
Herkunft Ihrer Anfrage
Mit einer Anfrage über das Kontaktformular übermitteln wir, falls vorhanden, allgemeine Kampagnenangaben aus der Adresse der Seite, auf der Sie das Formular absenden: „utm_source“, „utm_medium“, „utm_campaign“ und „utm_content“ (etwa „flyer“ oder „ads_assistenten“). Diese Angaben sind für alle Empfänger eines Links gleich; persönliche Kennungen setzen wir in unsere Links nicht ein. Andere Adressbestandteile übermitteln wir nicht, und im Browser speichern wir dafür nichts. Zusätzlich können Sie freiwillig einen Empfehlungs- oder Partnercode eingeben, etwa von unserem Flyer oder von einem Kunden, der uns empfohlen hat.
Mit diesen Angaben ordnen wir Ihre Anfrage in unserem Kundenverwaltungssystem (CRM) dem Weg zu, über den Sie zu uns gekommen sind. So erkennen wir, welche Werbewege Anfragen bringen, und können Empfehlungen zuordnen: Ein Kunde, der uns empfohlen hat, erhält eine Gutschrift, sobald aus der Empfehlung ein bezahlter Vertrag entstanden ist. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an der Auswertung unserer Werbewege und an der Abwicklung unseres Empfehlungsprogramms (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Die Herkunftsangaben speichern wir im CRM mit Ihrer Anfrage und gegebenenfalls der Vertriebsanfrage (Speicherdauer in Ziffer 6a). Bleibt es bei einer Supportanfrage, bleiben sie nach Löschung von Formulareintrag und Supportfall ohne Namen oder Kontaktdaten für die Auswertung unserer Werbewege erhalten.
Anfragen aus den Anfragefenstern auf /assistenten und Anfragen mit gültigem Partner- oder Empfehlungscode legen wir im CRM zusätzlich als Vertriebsanfrage mit Kontakt, Firma und Vorgang an (siehe Ziffer 6a, „Kaufinteresse“). Allgemeine Anfragen über /kontakt bleiben Supportanfragen, solange Sie darin nicht selbst Kaufinteresse äußern.
Empfänger
Zur Speicherung der Anfragen nutzen wir Supabase (Supabase Pte. Ltd., Singapur; Verarbeitung auf Servern in der EU, Region Frankfurt/Deutschland). Die Daten liegen damit in der EU, unser Vertragspartner sitzt jedoch in Singapur — einem Drittland, für das kein Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission besteht; ein Zugriff von dort, etwa im Rahmen des Supports, ist deshalb nicht auszuschließen. Dem Formular-Endpunkt ist Cloudflare vorgeschaltet (siehe Ziffer 3).
Zum Versand der Benachrichtigungs- und Bestätigungs-E-Mail nutzen wir Resend (Plus Five Five, Inc., USA). Resend speichert auch vollständige Mailinhalte, Zustellprotokolle, Webhook-Daten und Account-Daten in den USA. Die Auswahl einer EU-Versandregion bestimmt den Versandweg, nicht den Speicherort dieser Daten. Resend setzt Amazon SES (Amazon Web Services, Region Irland) als Unterauftragsverarbeiter ein. Die interne Benachrichtigung — sie enthält Ihre Nachricht im Volltext — geht an unser Postfach hello@quoroai.io, das bei der STRATO GmbH (Deutschland) gehostet wird. Für die weitere Supportbearbeitung eingehender Nachrichten und die Übergabe an einen Menschen gilt Ziffer 6a. Dabei können Kopien im internen Eskalationspostfach bei Microsoft 365 entstehen.
Nach den veröffentlichten Bedingungen von Resend wird der Auftragsverarbeitungsvertrag bei der Kontoeröffnung einbezogen. Ein unserem Unternehmenskonto zugeordneter Vertragsnachweis ist derzeit nicht dokumentiert. Der veröffentlichte Vertrag enthält Standardvertragsklauseln für Übermittlungen in die USA. Informationen zu Datenkategorien, Speicherorten und Vertragsbedingungen: Datenschutzinformationen von Resend.
Auch Supabase sieht in seinem veröffentlichten Auftragsverarbeitungsvertrag eine Einbeziehung in die Anbieterbedingungen vor. Ein fehlender separat unterschriebener Vertrag beweist deshalb allein keinen fehlenden Vertragsschluss. Die für unser Unternehmenskonto geltende Fassung, der Vertragspartner und die Einbeziehung sind jedoch noch nicht durch einen hinterlegten Nachweis bestätigt. Die Bedingungen enthalten Standardvertragsklauseln; die Prüfung der konkreten Transfergrundlage und etwaiger Zugriffe aus Singapur steht noch aus. Informationen: Auftragsverarbeitungsvertrag von Supabase. Den dokumentierten Vertragsstand erhalten Sie unter hello@quoroai.io.
Speicherdauer der Anfragen
Den ursprünglichen Formulareintrag löschen wir spätestens sechs Monate nach Eingang, Enterprise-Anfragen spätestens zwölf Monate nach Eingang. Die zum Nachweis gespeicherte IP-Adresse entfernen wir bereits nach 30 Tagen. Diese Löschregeln sind für die Formulardatenbank eingerichtet. Für den zusätzlich angelegten Nico-Supportfall gelten die gesonderten Fristen und Löschwege in Ziffer 6a. Eine Löschung an einem Speicherort entfernt die andere Kopie nicht automatisch; bei einem Löschwunsch berücksichtigen wir beide. Für die interne Benachrichtigungs-E-Mail mit dem vollständigen Inhalt Ihrer Anfrage ist die Einhaltung derselben Fristen im Postfach noch nicht nachgewiesen. Eine Datenbanklöschung entfernt diese E-Mail-Kopie nicht. Früher löschen wir, wenn Sie uns darum bitten und keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
Missbrauchsabwehr
Damit die Formulare nicht für automatisierte Massenzusendungen missbraucht werden, zählen wir die Absendeversuche. Dafür speichern wir kurzzeitig die IP-Adresse und einen aus der angegebenen E-Mail-Adresse abgeleiteten Schlüssel in einem gesonderten Zähler. Ein stündlich laufender Auftrag löscht diese Einträge, sobald sie älter als zwei Stunden sind — spätestens nach drei Stunden. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an der Abwehr von Missbrauch (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
6) Direktwerbung und Leadgenerierung
Wir verarbeiten geschäftliche Kontaktdaten zur Vorbereitung und Bearbeitung von Geschäftskontakten, Korrespondenz und Kontaktversuchen. Soweit wir die Daten nicht unmittelbar bei Ihnen erhoben haben, informieren wir Sie hier nach Art. 14 DSGVO. Eingehende Anrufe können durch unseren KI-Telefonempfang bearbeitet werden. Die frühere automatisierte Telefonakquise wurde eingestellt; vorhandene Daten aus diesen früheren Kontaktversuchen sind weiterhin zu berücksichtigen.
Unsere Werbe-E-Mail an Unternehmen: vollständige Information nach Art. 14 DSGVO
Unsere Werbe-E-Mail zu den KI-Assistenten Nico und Lüttke enthält eine Kurzinformation zum Datenschutz und verweist hierher. Dieser Abschnitt ist die vollständige Information für ihre Empfängerinnen und Empfänger; die übrigen Angaben in Ziffer 6 gelten ergänzend.
Verantwortlicher ist die quoroAI GmbH, Bahnhofstraße 38, 99084 Erfurt (Kontakt in Ziffer 1; Datenschutzanfragen an hello@quoroai.io). Einen Datenschutzbeauftragten haben wir nicht bestellt.
Woher wir Ihre Adresse haben. Die E-Mail nennt die konkrete öffentlich zugängliche Seite, der wir Ihre geschäftlichen Kontaktdaten entnommen haben, in der Regel die Website oder das Impressum Ihres Unternehmens. Ist dort keine Seite genannt, teilen wir Ihnen die zu Ihrem Datensatz dokumentierte Herkunft auf Anfrage mit.
Was wir verarbeiten und warum. Zur Direktwerbung für unsere Leistungen gegenüber Unternehmen verarbeiten wir Name, Funktion, Unternehmen und geschäftliche Kontaktdaten. Hierfür stützen wir uns auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse ist diese Direktwerbung. Eine automatisierte Entscheidungsfindung einschließlich Profiling nach Art. 22 DSGVO findet nicht statt.
Wer die Daten sonst noch sieht. Wir versenden die E-Mail über eigene Versandpostfächer bei Infraforge (Salesforge OÜ, Estland) und rufen aus diesen Postfächern auch Rückläufer (Unzustellbarkeitsmeldungen) ab. Vor dem Versand prüfen wir, ob eine Adresse zustellbar ist, bei Bouncer (Bouncer Sp. z o.o., Polen; Server in Frankfurt am Main). Dafür erhält Bouncer nur die E-Mail-Adresse; Adressen, die Bouncer als unzustellbar meldet, schreiben wir nicht an. Bouncer löscht die Prüfdaten auf unsere Anforderung, spätestens nach 60 Tagen. Kontaktdaten, Versandstatus und Sperrvermerke speichern wir in unserem CRM bei Supabase (Supabase Pte. Ltd., Singapur; Server in Frankfurt am Main). Für Singapur besteht kein Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission; ein Zugriff von dort, etwa im Support, ist nicht auszuschließen. Die veröffentlichten Auftragsverarbeitungsbedingungen von Supabase sehen Standardvertragsklauseln vor; die Bestätigung der für unser Konto geltenden Fassung steht noch aus (Ziffer 5).
Antworten auf die E-Mail gehen an unser Postfach hello@quoroai.io bei der STRATO GmbH (Deutschland). Diese Antworten kann zunächst unser KI-Assistent Nico mit einem Sprachmodell von OpenAI bearbeiten. Die Verarbeitung durch OpenAI ist nicht auf die EU beschränkt; eine Übermittlung in die USA ist möglich. Nach den veröffentlichten Datenverarbeitungsbedingungen von OpenAI stützt OpenAI Übermittlungen außerhalb des EWR auf Standardvertragsklauseln oder einen Angemessenheitsbeschluss; die Bestätigung der für unser Konto geltenden Fassung steht noch aus. Auf Wunsch übernimmt ein Mensch; interne Übergaben an Jonas Meyer erfolgen über ein Microsoft-365-Postfach. Beteiligte Dienste, Aufbewahrung und Vertragsstand der KI-Bearbeitung beschreibt Ziffer 6a. Angaben zu Unterauftragsverarbeitern, Verarbeitungsorten und den jeweils anwendbaren Transfergarantien sowie, soweit vorhanden, eine Kopie dieser Garantien erhalten Sie auf Anfrage an hello@quoroai.io.
Keine Öffnungs- oder Klickmessung. Die E-Mail enthält keine Zählpixel und ersetzt Links nicht durch Trackinglinks. Das einzige Bild ist unser Logo, das als Teil der Nachricht mitgeschickt wird. Der Link zu unserer Angebotsseite trägt nur allgemeine Kampagnenangaben (utm-Parameter) und keine persönliche Kennung; der Abmeldelink trägt eine zufällige Kennung, damit er Ihre Adresse ohne weitere Eingabe sperren kann. Öffnen Sie den Link zur Angebotsseite, gelten für den Besuch unserer Website die Ziffern 2 bis 5: Die Kampagnenangaben können mit Ihrer jeweiligen Einwilligung in Google Analytics sowie in die Werbemessung mit Google Ads und Meta (Ziffer 4) und bei einer Anfrage über ein Formular auf der aufgerufenen Seite als Herkunft Ihrer Anfrage (Ziffer 5) verarbeitet werden.
Wie lange. Diese Kontaktdaten löschen wir 24 Monate nach Erfassung beziehungsweise nach dem letzten gegenseitigen Geschäftskontakt, das Sendeprotokoll nach 3 Jahren. Beides erledigt ein täglicher automatischer Löschlauf; Einzelheiten und Ausnahmen unten unter „Wie lange wir speichern“. Bei einem Widerspruch wird die Werbeansprache gesperrt. Einen erforderlichen Sperrvermerk bewahren wir zweckgebunden auf, damit Sie nicht erneut zu Werbezwecken kontaktiert werden. Ihr Recht auf Löschung nach Art. 17 DSGVO bleibt davon unberührt.
Ihre Rechte. Sie können der Verarbeitung Ihrer Daten zu Werbezwecken jederzeit ohne Angabe von Gründen widersprechen (Art. 21 Abs. 2 DSGVO) — über den Link „Keine Werbung mehr“ in der E-Mail, per E-Mail an hello@quoroai.io oder durch Antwort auf die Nachricht. Der Widerspruch sperrt E-Mail und Telefon: Der Link öffnet eine Abmeldeseite; ein Klick auf „Jetzt abmelden“ trägt ihn sofort in unsere Sperrliste ein. Einen Widerspruch per E-Mail oder Antwort tragen wir nach Durchsicht des Postfachs von Hand ein. Einzelheiten unten unter „Widerspruch und Sperrliste“. Es entstehen dabei keine anderen als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen. Ihnen stehen ferner die Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung und Datenübertragbarkeit (Art. 15–20 DSGVO) sowie ein Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde zu; für uns zuständig ist der Thüringer Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Häßlerstraße 8, 99096 Erfurt. Mehr dazu in Ziffer 8.
Wen wir ansprechen
Betroffen sind Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sowie die Inhaber von Rollenpostfächern (etwa info@ oder kontakt@) in Unternehmen, die uns zuvor nicht kontaktiert haben. Es geht ausschließlich um die berufliche Rolle. Verbraucherinnen und Verbraucher sprechen wir auf diesem Weg nicht an.
Welche Daten wir verarbeiten
- Firmenname, Anschrift und Branche des Unternehmens,
- Name, Anrede und Funktion der Ansprechperson, soweit vorhanden,
- geschäftliche E-Mail-Adresse,
- geschäftliche Telefonnummer,
- die dokumentierte Fundstelle, soweit vorhanden, samt Textausschnitt und Prüfzeitpunkt,
- Zeitpunkt und Ausgang unserer Kontaktversuche.
Im Mittelpunkt stehen Angaben für die berufliche Kommunikation, einschließlich geschäftlich verwendeter Mobilnummern. Ein vollständiger Ausschluss privater Kontaktangaben aus dem bestehenden Bestand ist nicht nachgewiesen. Besondere Kategorien personenbezogener Daten sind für diese Zwecke nicht vorgesehen; sie können jedoch in freiwillig übermittelten Nachrichten oder Anhängen enthalten sein.
Woher die Daten stammen
Geschäftliche Kontaktdaten können aus öffentlich zugänglichen Quellen, insbesondere Unternehmenswebsites und Impressen, Stellenanzeigen auf Karriereseiten von Unternehmen, Handels- und Unternehmensregister, Bundesanzeiger und Insolvenzbekanntmachungen (nur die Information, ob ein Verfahren bekannt gemacht ist), sowie aus Angaben stammen, die Sie uns selbst im Rahmen geschäftlicher Kommunikation übermitteln. Weitere Kontakte werden manuell erfasst oder importiert. Nicht für sämtliche bestehenden Datensätze ist eine vollständige ursprüngliche Quellenangabe nachgewiesen. Auf Anfrage teilen wir Ihnen die zu Ihrem Datensatz dokumentierte Herkunft mit; eine formlose Mail an hello@quoroai.io genügt.
Ein erkennbarer Widerspruch gegen Werbung ist bei der Auswahl und Ansprache zu beachten. Sie können unserer Direktwerbung jederzeit widersprechen; Kontaktwege und erforderliche Sperrinformationen sind unten beschrieben. Eine automatische Erkennung sämtlicher Werbeverbote in allen Quellen ist nicht nachgewiesen.
Wozu wir sie verarbeiten
Wir verwenden die Daten zur Geschäftspartnerrecherche, zur Bearbeitung von Anfragen und zur Vorbereitung und Durchführung geschäftlicher Ansprache. Für Werbung gilt zusätzlich Folgendes.
Rechtsgrundlage der Direktansprache
Für die Direktansprache von Unternehmen stützen wir uns auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; Einzelheiten zur Werbe-E-Mail stehen im Abschnitt „Unsere Werbe-E-Mail an Unternehmen“ oben. Für die persönliche Telefonakquise gilt der Abschnitt „Persönliche Telefonakquise“ unten. Die frühere automatisierte telefonische KI-Direktansprache haben wir eingestellt. Der nachfolgend beschriebene KI-Telefonempfang bearbeitet eingehende Anfragen.
Persönliche Telefonakquise
Unsere Mitarbeitenden rufen Geschäftsführungsmitglieder und Inhaberinnen und Inhaber von Unternehmen persönlich an. Die Anrufe führt keine KI; die Gespräche werden nicht aufgezeichnet.
Daten und Quellen. Wir verarbeiten Name und Funktion, die allgemeine Geschäftsnummer, Firmendaten (Firmenname, Anschrift und Branche), den Anlass der Ansprache mit Quelle, kurzem Textauszug und Datum sowie Zeitpunkt und Ergebnis der Anrufversuche. Die Daten stammen aus den oben unter „Woher die Daten stammen“ genannten öffentlich zugänglichen Quellen.
Zweck und Rechtsgrundlage. Wir verwenden diese Daten, um zu einem konkreten geschäftlichen Anlass unsere Dienstleistungen vorzustellen und bei Interesse ein Erstgespräch zu vereinbaren. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO: unser berechtigtes Interesse an Direktwerbung gegenüber Unternehmen (Erwägungsgrund 47 Satz 7 DSGVO).
Speicherdauer. Ohne Gespräch und ohne vermerkte Information über die Datenverarbeitung löschen wir Name und Funktion 30 Tage nach Erhebung. Andernfalls gilt die bestehende Leadfrist mit ihren Voraussetzungen und Ausnahmen im Abschnitt „Wie lange wir speichern“ unten.
Interne Freigabe. Lässt sich die Unternehmensgröße aus öffentlichen Quellen nicht belegen, prüft eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter sie vor der Aufnahme in unser CRM. Bis dahin liegen die Angaben in einer internen Freigabeliste. Nach der Entscheidung, spätestens nach 30 Tagen, behalten wir dort nur Domain und Telefonnummer des Unternehmens, damit wir es nicht erneut vorschlagen, und löschen auch diese nach sechs Monaten. Kurze Auszüge (Firma, Ort, Funktion der Geschäftsführung, Anlass) können im internen Arbeitschat der prüfenden Person bis zu 24 Monate nach dessen letzter Nutzung verbleiben.
Widerspruch. Sie können der Verarbeitung zu Werbezwecken jederzeit ohne Angabe von Gründen widersprechen (Art. 21 Abs. 2 und 3 DSGVO), direkt im Gespräch oder per E-Mail an hello@quoroai.io. Bei einem Widerspruch sperren wir die Werbeansprache sofort für Telefon und E-Mail. Widersprüche per E-Mail tragen wir nach Durchsicht des Postfachs von Hand ein; Einzelheiten stehen unter „Widerspruch und Sperrliste“.
Die Dokumentation führen wir in unserem CRM bei Supabase; die Angaben zu Empfängern und Drittlandübermittlungen in dieser Ziffer und in Ziffer 5 gelten auch hierfür.
KI-Telefonempfang und Gesprächsdokumentation
Unser KI-Telefonempfang bearbeitet eingehende Anrufe. Zu Beginn weist der Assistent darauf hin, dass er eine KI ist und Anliegen und Ergebnis kurz schriftlich festhält. Betroffen sind Personen, die unsere Servicenummer anrufen, einschließlich bestehender Kunden und anderer Anfragender.
Für eingehende Gespräche führen wir ein Gesprächsjournal. Es enthält insbesondere die übermittelte Rufnummer, gegebenenfalls Ihren Namen, Zeitpunkt und Dauer des Gesprächs sowie eine kurze Zusammenfassung. Zusätzlich halten wir fest, ob eine Rückmeldung oder weitere Bearbeitung durch unser Team erforderlich ist und ob diese erledigt wurde. Die Zusammenfassung und erste Zuordnung des Bearbeitungsbedarfs erfolgen automatisiert; unvollständige Dokumentation wird zur Prüfung gekennzeichnet.
Zur Gesprächsverarbeitung und Erstellung der Kurznotiz verarbeitet der Dienstleister Gesprächsinhalte und eine Textfassung des Gesprächs. Das Abschlussereignis kann diese Textfassung an unseren Empfangsendpunkt übermitteln. Dort wird sie vorübergehend verarbeitet; unser Gesprächsjournal übernimmt die benötigte Zusammenfassung, Bearbeitungsangaben und Metadaten. Ein vollständiges Wortprotokoll oder eine Audiodatei wird durch diesen CRM-Pfad nicht gespeichert. Die Audioaufzeichnung unseres Empfangsagenten ist ausgeschaltet.
Das Gesprächsjournal mit Kurznotiz, Rückrufwünschen und den zugehörigen technischen Protokollen löschen wir automatisch 24 Monate nach dem Anruf, sofern es nicht vorher gelöscht wurde. Widersprüche und Sperrvermerke bewahren wir gesondert auf, damit wir sie beachten können.
Den Telefonempfang und die erforderliche Gesprächsdokumentation nutzen wir, um Ihr Anliegen zu bearbeiten, zugesagte Rückmeldungen zu ermöglichen und die Bearbeitung nachvollziehbar zu halten. Betrifft das Gespräch einen Vertrag mit Ihnen oder vorvertragliche Maßnahmen auf Ihre Anfrage, ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO die Grundlage. Bei sonstigen geschäftlichen Anfragen stützen wir uns auf unser berechtigtes Interesse an der Bearbeitung und nachvollziehbaren Organisation eingehender Kommunikation nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Empfänger
Die Lead- und Kontaktdaten liegen in unserem CRM bei Supabase (Supabase Pte. Ltd., Singapur; Verarbeitung auf Servern in der EU, Region Frankfurt) — dazu Ziffer 5.
Für unsere geschäftlichen Versandpostfächer, den Versand und die Verarbeitung zugehöriger Rückläufer setzen wir Infraforge von Salesforge OÜ, Estland, ein. Dabei werden insbesondere Absender- und Empfängeradressen, Nachrichteninhalte sowie Zustell- und Rückläuferdaten verarbeitet. Der Resend-Versand unserer Website-Formularmails ist davon getrennt und in Ziffer 5 beschrieben.
Die Zustellbarkeit von Werbe-E-Mail-Adressen prüfen wir vor dem Versand bei Bouncer (Bouncer Sp. z o.o., Polen). Verarbeitet wird nur die E-Mail-Adresse, auf Servern in der EU (Region Frankfurt). Der Auftragsverarbeitungsvertrag ist Teil der Nutzungsbedingungen von Bouncer. Wir lassen die Prüfdaten nach dem Abruf löschen, spätestens löscht Bouncer sie nach 60 Tagen.
Für den aktuellen KI-Telefonempfang setzen wir ElevenLabs (ElevenLabs, Inc., USA) ein. Dabei werden Gesprächsinhalte sowie erforderliche Rufnummern-, Sitzungs- und Kontaktdaten verarbeitet. Unser CRM bei Supabase verarbeitet die zugehörigen Sitzungsdaten, Rückrufnachrichten und Gesprächsnotizen. Die konkrete Anbieter- und Unterauftragsverarbeiterkette der Sprachverarbeitung innerhalb von ElevenLabs sowie die jeweiligen Verarbeitungsorte sind noch vollständig zuzuordnen.
Bei der früheren automatisierten Telefonakquise wurden ElevenLabs (ElevenLabs, Inc., USA) und für die Telefonverbindung Twilio (Twilio Inc., USA) eingesetzt. Dabei wurden die geschäftliche Telefonnummer, der Firmenname, Ort und Branche und, soweit vorhanden, der Name der Ansprechperson verarbeitet.
Für Salesforge liegt ein beidseitig unterzeichneter Auftragsverarbeitungsvertrag vor. Die konkrete Zuordnung der Infraforge-Leistungen sowie vollständiger dienstbezogener Anlagen ist noch nicht abgeschlossen. Für Resend und Supabase gilt Ziffer 5. Für ElevenLabs und Twilio weisen wir den Vertragsstand hier nicht aus — wir nennen ihn Ihnen auf Anfrage. Wir tun das, statt einen Vertrag zu behaupten, den wir im Prüfungsfall nicht vorlegen könnten.
Übermittlung in Drittländer
Die Projektregion unseres CRM bei Supabase ist Frankfurt am Main; zum Vertrags- und Transfernachweis gilt Ziffer 5. Für Infraforge ist EU-Hosting der Postfach- und SMTP-Infrastruktur dokumentiert. Daraus folgt keine Zusicherung, dass sämtliche Supportzugriffe oder Unterauftragsverarbeiter ausschließlich innerhalb der EU bleiben. Die vollständige dienstbezogene Zuordnung der Verarbeitungsorte und gegebenenfalls erforderlicher Transfergarantien steht noch aus. Für den aktuellen KI-Telefonempfang und die frühere Telefonakquise sind die konkreten Verarbeitungsorte, Unterauftragsverarbeiter und gegebenenfalls erforderlichen Transfergarantien ebenfalls vollständig zuzuordnen.
Wie lange wir speichern
Die Löschung der beim Telefoniedienstleister verarbeiteten Gesprächsdaten und die Aufbewahrung unserer eigenen Gesprächsnotizen sind getrennte Vorgänge. Für das neue CRM-Gesprächsjournal sind die konkrete Aufbewahrungsfrist und deren technische Durchführung noch nicht vollständig festgelegt und nachgewiesen.
Für Leads ohne anschließenden Geschäftskontakt sind höchstens 24 Monate ab Erfassung vorgesehen. Ein neuer Fristbeginn setzt einen belegten gegenseitigen Geschäftskontakt oder eine aktive Vertragsbearbeitung voraus; unsere eigenen erfolglosen Kontaktversuche verlängern die Frist nicht. Für das Sendeprotokoll sind höchstens drei Jahre zur Nachweisführung und Rechtsverteidigung. Seit dem 27. September 2026 setzt ein täglicher automatischer Löschlauf in unserem CRM beide Fristen um. Nicht automatisch gelöscht, sondern einzeln von uns geprüft werden Datensätze mit laufendem Auskunfts-, Einschränkungs- oder Löschersuchen, bestehende Kunden, offene Vorgänge und Partner. Sperrvermerke bleiben erhalten (siehe „Widerspruch und Sperrliste“). Datensicherungen sowie Kopien in Postfächern und bei Dienstleistern erfasst dieser Lauf nicht.
Widerspruch und Sperrliste
Ein Widerspruch gegen Direktwerbung muss jede weitere werbliche Verarbeitung beenden (Art. 21 Abs. 2 und 3 DSGVO). Damit eine Adresse oder Rufnummer anschließend nicht erneut angesprochen wird, führen wir eine auf diesen Zweck beschränkte Sperrliste. Gespeichert werden die betroffene E-Mail-Adresse, Zeitpunkt, Weg und Grund der Sperre, die betreffende Kampagne und gegebenenfalls eine kurze Notiz, etwa der Wortlaut eines Widerspruchs per E-Mail. Für die Telefonsperre vermerken wir sie beim zugeordneten Unternehmen und führen dessen Rufnummer und Website-Domain in unserem Sperrregister; bei Einträgen von Hand halten wir fest, wer sie vorgenommen hat.
Für die Werbe-E-Mail ist die Sperre in unserem Versandsystem umgesetzt: Der Abmeldelink öffnet eine Abmeldeseite, deren Knopf „Jetzt abmelden“ den Widerspruch sofort einträgt; die Ein-Klick-Abmeldung Ihres E-Mail-Programms wirkt ohne diesen Zwischenschritt. Vor jedem einzelnen Versand prüfen wir die Sperrliste erneut. Dieselbe Sperre setzen wir für Anrufe an das Unternehmen, dem wir Ihre Adresse zuordnen; gelingt diese Zuordnung nicht, wird der Fall zur Nachbearbeitung durch einen Menschen markiert. Widersprüche per Antwort oder E-Mail an hello@quoroai.io tragen wir derzeit nach Durchsicht des Postfachs von Hand ein.
Tracking und automatisierte Entscheidungen
Für die Werbe-E-Mail zu Nico und Lüttke ist an unserem Versandcode und dessen Tests belegt, dass sie keine Zählpixel und keine Trackinglinks enthält (Abschnitt „Unsere Werbe-E-Mail an Unternehmen“ oben). An zwei über unsere Versandpostfächer zugestellten Vorschau-Mails vom 26. September 2026 haben wir nachgemessen, dass der Versandweg Links nicht umschreibt und keine Bilder hinzufügt. Eine automatisierte Entscheidung mit rechtlicher oder vergleichbar erheblicher Wirkung ist im CRM-Ablauf nicht vorgesehen.
6a) Kundenservice und Anfragen mit Nico per E-Mail, Telefon und Webchat
Nico ist unser KI-Supportassistent. Er kann eingehende Anfragen an hello@quoroai.io beantworten und unterstützt die Bearbeitung telefonisch aufgenommener Anliegen. Auch neue Anfragen über das allgemeine Kontaktformular auf quoroai.io speichern wir mit Name, E-Mail-Adresse und Nachricht als eigenen Fall. Sie wählen, ob Jonas oder Hannes persönlich antworten, Sie zurückrufen oder Nico zuerst antwortet. Bei menschlicher Bearbeitung oder Rückrufwunsch erhält Nico keinen automatischen Antwortauftrag; der Kontaktwunsch und gegebenenfalls die Rückrufnummer werden an unser Team übergeben. Die IP-Adresse wird dabei nicht in den Supportfall übernommen. Die Formularadresse ist dadurch nicht verifiziert; Kontodaten erfordern weiterhin die unten beschriebene Bestätigung. Enterprise-Anfragen und Anfragen der Quoro-Group-Website werden auf diesem Weg nicht an Nico übergeben. Die Kennzeichnung als KI steht in seinen E-Mails und am Anfang des Telefongesprächs. Sie können jederzeit eine menschliche Bearbeitung verlangen. Unklare Anliegen und Ausnahmen werden an Jonas Meyer zur Bearbeitung übergeben.
Nico auf dieser Website
Der Webchat wird erst auf Ihre Aktion hin geöffnet. Erst mit Ihrer ersten Nachricht legen wir eine Sitzung an und übermitteln den Nachrichtentext an unseren Supportdienst über Supabase. Beim bloßen Besuch der Website findet kein Aufruf des Chatdienstes statt. Zur Missbrauchsabwehr werden außerdem erforderliche Verbindungsdaten verarbeitet; für Supabase und dessen vorgeschalteten Dienst Cloudflare gilt Ziffer 3.
Beim Absenden einer Nachricht übermitteln wir zusätzlich eine feste Kennung der unterstützten öffentlichen Seite, auf der Sie sich gerade befinden, etwa „Preise“. Damit kann Nico Ihre Frage einordnen. Diese Kennung wird mit der Nachricht gespeichert und für deren KI-Bearbeitung verwendet. URL-Suchparameter, Formulareingaben und der sonstige Browserinhalt werden dafür nicht ausgelesen oder übertragen. Ein bloßer Seitenwechsel sendet keinen Seitenkontext an Nico.
Nico kann passende Seiten und Abschnitte vorschlagen. Erst wenn Sie die angebotene Schaltfläche auswählen, öffnet die Website das feste Ziel und kann den passenden Abschnitt hervorheben. Sie können die Führung jederzeit beenden. Die Registrierung und Anmeldung in unserer App öffnen sich in einem neuen Tab; Chatnachrichten und die Chat-Sitzungskennung werden dabei nicht an die App übergeben. Formulare, Registrierungen oder Käufe werden durch die Führung nicht automatisch abgesendet.
Die Sitzungskennung wird nach Beginn des Chats im Sitzungsspeicher Ihres Browser-Tabs unter „quoro-nico-session“ gespeichert. Sie ermöglicht den Zugriff auf diesen Verlauf, läuft spätestens nach 24 Stunden ab und wird beim Beenden der Sitzung entfernt. Diese Speicherung dient dem ausdrücklich angeforderten Chat und erfolgt auf Grundlage von § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG. „Sitzung beenden“ trennt die aktuelle Tabsitzung. Ein zusätzlich freiwillig gemerkter Browser bleibt bis zu seinem Ablauf oder bis „Diesen Browser vergessen“ verbunden. Die serverseitige Aufbewahrung des Supportfalls richtet sich nach den unten beschriebenen Fristen.
Auf Ihren ausdrücklichen Wunsch „Gespräche 30 Tage merken“ speichern wir zusätzlich die Browserkennung „quoro-nico-browser“ im lokalen Browserspeicher. Damit können Sie Ihre zugeordneten Webgespräche auf diesem Gerät auflisten, wieder öffnen und neue Gespräche beginnen. Während einer gültigen Postfachbestätigung können Sie zusätzlich freigegebene Webgespräche aus Ihrem Supportverlauf auswählen. Erst durch das ausdrückliche Öffnen wird ein solches Gespräch für diesen Browser gemerkt. Die Kennung läuft 30 Tage nach Aktivierung ab; bloße Nutzung verlängert die Frist nicht. Andere Personen, die denselben Browser verwenden, können diese Gespräche ebenfalls öffnen. Die Nachrichten selbst werden nicht im lokalen Browserspeicher abgelegt. Über „Diesen Browser vergessen“ widerrufen Sie den Browserzugriff; nach bestätigtem Widerruf entfernen wir die lokale Kennung und die aktive Tabsitzung. Das löscht nicht die serverseitigen Supportfälle. Ohne diese freiwillige Aktivierung bleibt es bei der oben beschriebenen Tabsitzung.
Ohne bestätigte Zuordnung kennt Nico nur die freigegebenen Webgespräche. Name oder eine eingegebene E-Mail-Adresse allein gewähren keinen Zugriff auf frühere Anfragen oder Kontodaten. Wenn Sie „Gespräch mit meinem bisherigen Nico-Support verbinden“ wählen, senden wir auf Anforderung einen zeitlich begrenzten Code an die angegebene E-Mail-Adresse. Erst nach erfolgreicher Bestätigung kann Nico Angaben aus dem zugeordneten Supportfall für das Gespräch verwenden. Der bestätigte Zugriff gilt höchstens eine Stunde und wird durch das Merken oder Wiederöffnen eines Browsers nicht verlängert. Die sichtbare Chathistorie enthält die Webnachrichten des ausdrücklich geöffneten Gesprächs, nicht automatisch den Inhalt früherer E-Mails oder Telefonate. Webnachrichten und Antworten werden mit Zeitpunkten und Bearbeitungsstand im CRM verarbeitet. Für die KI-Bearbeitung, Rechtsgrundlagen, Empfänger, mögliche Drittlandtransfers und Ihre Rechte gelten die folgenden Angaben gleichermaßen.
Welche Angaben wir verwenden
Wir verarbeiten Absenderadresse, Betreff, Nachrichtentext, technische Nachrichtenkennungen und Zeitpunkte sowie Antworten und den Bearbeitungsstand. Zu einem Supportfall können kurze, mit ihrer Quelle verbundene Merkeinträge entstehen, etwa zu Ihrem Anliegen, Ihren Angaben und offenen Fragen. Nico kann ältere Nachrichten desselben Falls nachschlagen. Solche Angaben sind keine bestätigten Kontorechte, Zahlungen oder verbindlichen Zusagen. Bitte senden Sie keine Passwörter, Anmeldecodes anderer Dienste oder für Ihr Anliegen nicht benötigten vertraulichen Angaben.
Persönliche Konto- und Rechnungsinformationen ruft Nico erst ab, nachdem Sie den Zugriff auf Ihr Postfach durch einen zeitlich begrenzten, fallgebundenen Supportcode bestätigt haben und das System die Adresse eindeutig einem bestätigten Plattformkonto und dessen Firma zugeordnet hat. Rechnungen und der Zugang zum Zahlungsportal sind zusätzlich auf berechtigte Kontoinhaber beschränkt. Ein Name oder eine übermittelte Rufnummer genügt dafür nicht. Für die Verbindung eines laufenden Telefongesprächs mit dem Mailfall ist eine eigene fall- und gesprächsgebundene Bestätigung erforderlich.
Nach bestätigter Zuordnung können kurze Telefonnotizen und Mailnachrichten gemeinsam für denselben Supportfall genutzt werden. Das Supportgedächtnis übernimmt keine Audioaufnahmen oder vollständigen Gesprächstranskripte. Die Verarbeitung des Gesprächs durch den Telefoniedienstleister ist in Ziffer 6 beschrieben. Nico veranlasst keine eigenständigen Erstattungen oder Kündigungen. Im Zahlungsportal entscheiden Sie selbst über die dort angebotenen Kontofunktionen.
Zwecke und Rechtsgrundlagen
Wir verwenden diese Angaben, um Ihre Anfrage zu beantworten, Ihren Zugriff zu prüfen und die Bearbeitung auch über mehrere Nachrichten hinweg fortzuführen. Soweit es um einen Vertrag mit Ihnen oder vorvertragliche Maßnahmen auf Ihre Anfrage geht, stützen wir uns auf Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Für Ansprechpartner eines Unternehmenskunden und sonstige Anfragende ist unser berechtigtes Interesse an zuverlässigem, nachvollziehbarem Kundenservice die Grundlage nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Die Zugriffskontrolle und begrenzte technische Missbrauchsabwehr dienen dem Schutz der betroffenen Konten und beruhen ebenfalls auf lit. f. Die Postfachbestätigung prüft Ihren Zugriff; sie ist keine Einwilligung in Werbung oder eine anderweitige Verwendung Ihrer Anfrage.
Empfänger und Verarbeitung durch KI
Das Hello-Postfach sowie der Versand von Antworten und Supportcodes laufen über STRATO. Supportfälle und Merkeinträge werden in unserem CRM bei Supabase verarbeitet; der Supportdienst läuft bei Hetzner. Für das Formulareingangssystem gelten zusätzlich die Angaben in Ziffer 5. Interne Übergaben an Jonas erfolgen über ein Microsoft-365-Postfach. Eine menschliche Übernahme pausiert weitere automatische Kundenantworten.
Für die KI-Bearbeitung des Mailfalls verwenden wir die OpenAI-API mit dem Modell GPT-5.6 Luna. OpenAI erhält den begrenzten Nachrichtentext, Betreff, benötigte fallbezogene Historie und Merkeinträge sowie freigegebene Auskunftsquellen; nach bestätigter Kanalzuordnung können dazu Telefonkurznotizen gehören. Der Telefonempfang selbst verwendet ElevenLabs mit GPT-4o. Nach der gesprächsgebundenen Bestätigung kann ElevenLabs ausgewählte Mailnachrichten und Merkeinträge des verbundenen Falls erhalten, damit Nico das Anliegen im Telefonat fortführen kann. Audioaufzeichnung und Aufbewahrung im CRM-Supportgedächtnis sind von den Verarbeitungs- und Löschwegen dieser Anbieter zu unterscheiden.
Die direkte OpenAI-Anbindung verwendet einen globalen Zugang. Wir sagen keine ausschließlich europäische Verarbeitung und keine vollständige Aufbewahrungsfreiheit beim Anbieter zu. Die Speicherung der API-Antworten für eine spätere Wiederverwendung bei OpenAI ist deaktiviert; davon getrennte Sicherheitsprotokolle und weitere anbieterseitige Speicherung können bestehen. Auch die kurzen Löschvorgaben unseres Telefonagenten sind keine Zusicherung eines aktivierten Zero-Retention-Modus bei ElevenLabs. Informationen stellt OpenAI in seinen Angaben zu Datenkontrollen bereit.
Zu den Anbietern, Unterauftragsverarbeitern und möglichen Zugriffen aus Drittländern gelten ergänzend Ziffern 2, 3, 5 und 6. Die öffentlichen Vertragsbedingungen von OpenAI und ElevenLabs sehen Datenschutzvereinbarungen und Regelungen für internationale Übermittlungen vor. Die vollständige Zuordnung ergänzender Anlagen und Einstellungen sowie die Vertragskette für Postfach und Hosting sind noch nicht vollständig nachgewiesen. Öffentliche Anbieterbedingungen allein sind kein kontobezogener Vertragsnachweis.
Aufbewahrung, Berichtigung und menschliche Bearbeitung
Für Webchats ohne bestätigte Zuordnung zu einem Supportfall löschen wir die Sitzung und ihre Inhalte nach 30 Tagen ohne Aktivität, auch wenn die Bearbeitung pausiert ist. Noch laufende Verarbeitung oder ein ungeklärter Verarbeitungsabschluss müssen vor der Löschung geklärt werden. Webnachrichten und Antworten, die mit einem bestätigten Supportfall verbunden sind, löschen wir jeweils nach 90 Tagen ab dem Zeitpunkt der Nachricht. Diese Frist beginnt nicht erst mit dem Abschluss des Falls.
Für den Support per E-Mail und Telefon löschen wir abgeschlossene Fälle samt zugehöriger Historie und Merkeinträgen nach 90 Tagen. Offene oder technisch hängende Fälle werden nach 30 Tagen ohne Aktivität zur menschlichen Prüfung vorgelegt. Erforderliche Verlängerungen werden mit einem konkreten Grund und erneuter Prüffrist festgehalten. Vertrags- und Rechnungsunterlagen können unabhängig davon bei den zuständigen Produktsystemen gesetzlichen Aufbewahrungspflichten unterliegen; daraus folgt keine pauschale Verlängerung des gesamten Supportverlaufs.
Die Löschung des Supportfalls entfernt nicht automatisch das ursprüngliche Hello-Postfach, bereits zugestellte Mailkopien, eigenständige Telefonjournale, Anbieterprotokolle oder Sicherungen. Diese Fundorte werden bei Auskunft, Berichtigung und Löschung gesondert berücksichtigt. Die technische Durchsetzung entsprechender Fristen für sämtliche Postfach- und Anbieterkopien ist noch nicht vollständig nachgewiesen. Bitte weisen Sie uns auf unrichtige Angaben hin; Ihre Rechte und der Kontaktweg stehen in Ziffer 8. Ein Wunsch nach menschlicher Bearbeitung oder eine Datenschutzanfrage erfordert keine Zustimmung zu weiteren KI-Auskünften.
Kaufinteresse: Vertriebsanfrage im CRM
Äußern Sie im Webchat, per E-Mail oder am Telefon Interesse, eines unserer Produkte oder eine Leistung zu erwerben, und nennen Sie dafür Ihren Namen und einen Kontaktweg, legt Nico Ihre Anfrage zusätzlich als Vertriebsanfrage in unserem CRM an: mit Kontakt, Firma und einem Vorgang für unser Team. Bei reinen Supportanliegen ist Nico angewiesen, keine Vertriebsanfrage anzulegen und nicht nach der Herkunft zu fragen. Am Telefon kündigt Nico vorher an, dass er Name und Kontakt als Anfrage festhält. Name und ein Kontaktweg sind dafür erforderlich; ohne sie legt Nico keine Vertriebsanfrage an.
Dafür verarbeiten wir Ihren Namen, Ihre Rückrufnummer oder E-Mail-Adresse, gegebenenfalls Ihre Firma, Ihr Interesse und eine kurze Zusammenfassung. Per E-Mail ist der Kontaktweg Ihre Absenderadresse; die Nummer, von der Sie anrufen, übernehmen wir nur auf Ihren ausdrücklichen Wunsch in die Vertriebsanfrage. Zur Herkunft kommen hinzu: Ihre freiwillige Antwort auf die Frage, wie Sie auf uns aufmerksam geworden sind, der daraus abgeleitete Werbeweg (etwa Flyer oder Magazin), ein von Ihnen genannter Partner- oder Empfehlungscode und, wenn Ihre Anfrage über unser Kontaktformular kam, die dort übermittelten Kampagnenangaben (Ziffer 5).
Zweck ist, Ihr Kaufinteresse zu bearbeiten und einen möglichen Vertrag vorzubereiten. Fragen Sie als künftige Vertragspartei selbst an, ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO die Grundlage (vorvertragliche Maßnahme auf Ihre Anfrage). Fragen Sie als Ansprechperson für ein Unternehmen an, stützen wir uns auf unser berechtigtes Interesse, die von Ihnen angestoßene Anfrage zu bearbeiten (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Für die Herkunftsangaben gilt wie in Ziffer 5 unser berechtigtes Interesse an der Auswertung unserer Werbewege und an unserem Empfehlungsprogramm (lit. f). Die Vertriebsanfrage allein nimmt Sie nicht in unseren Werbe-E-Mail-Versand auf; ein früherer Werbewiderspruch bleibt wirksam.
Die Vertriebsanfrage liegt in unserem CRM bei Supabase (Ziffer 5). Wir speichern sie, solange sie für die Anbahnung oder Durchführung einer Geschäftsbeziehung erforderlich ist; eine feste Löschfrist und ein automatischer Löschlauf sind für diese CRM-Einträge noch nicht eingerichtet. Sie bleibt bestehen, wenn der zugehörige Supportfall nach den oben genannten Fristen gelöscht wird; bei Auskunft und Löschung berücksichtigen wir beide. Herkunfts- und Termindaten stehen auch in der Beschreibung des Vorgangs und werden deshalb nicht automatisch mit dem Kontakt gelöscht. Löschen wir Ihre Vertriebsanfrage, auf Ihren Wunsch oder weil sie nicht mehr erforderlich ist, entfernen wir Kontakt, Vorgang sowie Herkunfts- und Termindaten gemeinsam, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
Terminbuchung für ein Erstgespräch
Zu einer Vertriebsanfrage kann Nico Ihnen freie Termine für ein Erstgespräch nennen und es auf Ihren Wunsch buchen, verschieben oder absagen, im Webchat, per E-Mail und am Telefon. Vor dem Buchen sagt Nico, was eingetragen wird. Der Termin steht im Microsoft-365-Kalender von Hannes Freyer oder Jonas Meyer mit Ihrem Namen, gegebenenfalls Ihrer Firma, einem von Nico formulierten Satz zu Ihrem Anliegen und dem Weg der Buchung. Ihre Rückrufnummer steht weder im Kalender noch in den Terminmails; sie bleibt im CRM. Die Buchung selbst (Zeitpunkt, Gastgeber, Stand) speichern wir mit der Vertriebsanfrage im CRM.
Ihre E-Mail-Adresse verwenden wir dafür nur, wenn Sie das ausdrücklich wünschen. Dann tragen wir sie als Gast in den Kalendereintrag ein, Microsoft lädt Sie ein, und wir senden Ihnen eine Bestätigung, Erinnerungen 24 und 2 Stunden vorher sowie Nachrichten bei Verschiebung oder Absage. Die Mails enthalten Links, mit denen Sie ohne Anmeldung verschieben oder absagen können; sie gelten bis Terminbeginn und verlieren mit jeder Änderung ihre Gültigkeit. Die Terminmails versenden wir über Resend (Anbieter, Speicherort und Vertragsstand wie in Ziffer 5). Ohne E-Mail-Adresse erhalten Sie keine Einladung, keine Terminmails und keine Links. Ihr Wunsch nach Mails ist keine Einwilligung, sondern die Wahl des Kontaktwegs. Rechtsgrundlage der Buchung ist wie bei der Vertriebsanfrage Art. 6 Abs. 1 lit. b bzw. lit. f DSGVO: die Durchführung des von Ihnen gewünschten Gesprächs.
Für den Kalender verwenden wir Microsoft 365 im EU-Mandanten der Quoro Advisory GmbH. Quoro Advisory verarbeitet die Termindaten für die quoroAI GmbH im Auftrag; Microsoft Ireland Operations Limited (Irland) ist Unterauftragsverarbeiter. Microsoft versendet die Kalendereinladung von hello@quorogroup.com (Hannes Freyer) bzw. jonas.meyer@quorogroup.com und erzeugt bei Videogesprächen einen Teams-Link. Weitere Informationen finden Sie in den Datenschutzinformationen von Microsoft. Die EU Data Boundary von Microsoft sieht europäische Speicherung und Verarbeitung mit Ausnahmen vor; Übermittlungen und Zugriffe aus Drittländern, insbesondere den USA, bleiben möglich. Microsoft ist nach dem EU-US-Datenschutzrahmen (EU-US Data Privacy Framework) zertifiziert, stützt Übermittlungen seiner Unternehmensdienste nach eigener Angabe aber auf Standardvertragsklauseln. Angaben zu diesen Garantien stellt Microsoft in seinen Informationen zur DSGVO bereit.
Den Kalendereintrag löschen wir 30 Tage nach dem Termin, bei einer Absage sofort. Eine darüber hinausgehende Aufbewahrung gelöschter Einträge bei Microsoft richtet sich nach den dortigen Aufbewahrungs- und Sicherungsverfahren. Die Buchung im CRM bleibt so lange wie die Vertriebsanfrage. Einladungen und Mails in Ihrem eigenen Postfach, Kopien der Terminmails bei Resend und Antworten auf die Microsoft-Einladung im Postfach des Gastgebers werden dadurch nicht gelöscht; die Antworten berücksichtigen wir bei Auskunft und Löschung.
Nico in Telefon- und Videokonferenzen
Unsere Mitarbeitenden können Nico in eine Telefonkonferenz oder ein Videomeeting (Microsoft Teams, Zoom, Google Meet, Webex) einladen, zu dem Sie mit uns verabredet sind. Nico stellt sich zu Beginn als KI-Assistent vor und nennt, wer ihn eingeladen hat. Er hört zu und antwortet nur, wenn er direkt angesprochen wird. Für die Vorbereitung erhält er eine kurze Zusammenfassung aus unserem CRM (Anlass, Teilnehmende, bisheriger Kontakt).
Eine Zusammenfassung des Gesprächs erstellt Nico nur, wenn alle Teilnehmenden ausdrücklich zustimmen (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Schweigen oder die Einladung allein reichen nicht. Widerspricht jemand oder widerruft die Zustimmung, verlässt Nico das Meeting und es wird kein Ergebnis gespeichert. Um die Zustimmung zu erkennen, wird das Gespräch von Beginn an flüchtig ausgewertet. Die Teilnahme selbst stützen wir auf unser berechtigtes Interesse an einer effizienten Gesprächsführung (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Wir zeichnen weder Ton noch Bild auf und speichern kein Rohtranskript. Die bestätigte Zusammenfassung legen wir beim zugehörigen Vorgang im CRM ab und löschen die Sitzung 24 Monate nach ihrem Ende.
Für den Zugang zu Videomeetings nutzen wir Recall.ai (Hyperdoc Inc., USA) in der EU-Region Frankfurt am Main als Auftragsverarbeiter. Recall überträgt Ton und Bild zwischen Meeting und Nico, speichert in unserer Einstellung keine Aufnahme und bewahrt den Meeting-Link 14 Tage sowie Diagnoseprotokolle 7 Tage auf. Grundlage ist Recalls Auftragsverarbeitungsvertrag mit Standardvertragsklauseln; einzelne Unterauftragsverarbeiter von Recall sitzen in den USA, Zugriffe von dort sind daher nicht ausgeschlossen. Nicos Stimme und Sprachverarbeitung laufen über ElevenLabs, die Auswertung der Zustimmung und die Zusammenfassung über OpenAI, jeweils wie oben unter „Empfänger und Verarbeitung durch KI“ beschrieben.
6b) Kundenbereich und Vertragsabschluss
Konto und Zusammenarbeit
Im Kundenbereich verarbeiten wir Ihre Login-E-Mail, Konto-ID, Firma, Rolle, Einladungs- und Anmeldedaten sowie Ihre Benachrichtigungseinstellungen und Besuchszeitpunkte. Freiwillig können Sie Name, Funktion, Telefonnummer und Profilfoto ergänzen. Die Anmeldung erfolgt mit Passwort oder einem per E-Mail versandten Anmeldelink (Magic Link). Diese Daten dienen der Bereitstellung und Absicherung Ihres Firmenzugangs.
Für die Zusammenarbeit verarbeiten wir Projektdaten, Kommentare und Nachrichten mit Autor und Zeitpunkt, hochgeladene Dateien, Antworten auf Fragen, erledigte Aufgaben, Freigaben und Änderungswünsche sowie Termine und Terminwünsche. Sichtbare Projektinhalte und Autorenangaben sind für die berechtigten Nutzer Ihrer Firma und unser bearbeitendes Team zugänglich. Projektbenachrichtigungen versenden wir nach Ihren Einstellungen über Resend; Einladungs-, Anmelde- und Passwortmails sind davon unabhängig. Für Terminbuchungen werden erforderliche Termin- und Kontaktdaten an den Kalender des zugeordneten Ansprechpartners übermittelt. Für die dort beschriebene Microsoft-365-Anbindung gelten die Angaben zu Anbietern und Übermittlungen in Ziffer 6a zur Terminbuchung.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit Sie selbst Vertragspartei sind oder auf Ihren Wunsch einen Vertrag anbahnen. Bei Beschäftigten und Vertretern von Firmenkunden sowie für den Zugriffsschutz ist die Grundlage Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unsere berechtigten Interessen sind die sichere Zusammenarbeit und die Abwicklung der Projekte mit Ihrem Unternehmen. Die für Zugang und Bearbeitung erforderlichen Angaben müssen bereitgestellt werden, damit diese Funktionen genutzt werden können; ergänzende Profilangaben sind freiwillig.
Nico im Kundenbereich und interne Bearbeitung
Wenn Sie Nico eine Frage stellen, erhält die direkte OpenAI-API Ihre Frage, den mitgesendeten Gesprächsverlauf, begrenzten Seitenkontext einschließlich Vorname, Firma und Rolle sowie die zur Antwort abgerufenen Ausschnitte Ihrer sichtbaren Projekte, Seiten und Kommentare. Das vorgesehene Standardmodell ist GPT-5.6 Luna. Die reine Suche ruft kein Sprachmodell auf. Eine Nachricht ans Team wird erst nach Ihrer Bestätigung gesendet. Nico kann im Kundenbereich keine Verträge abschließen oder Freigaben erteilen.
Auch unser Team kann Nico intern zur Bearbeitung von Kunden- und Vertragsvorgängen verwenden. Dabei können die im jeweiligen Gespräch tatsächlich abgerufenen Ausschnitte einschließlich des Gesprächsverlaufs an die direkte OpenAI-API übermittelt werden. Bei aktivierter interner Lernfunktion können gespeicherte Gesprächsauszüge auch zur Verbesserung der persönlichen Arbeitsunterstützung erneut an OpenAI gehen. Grundlage ist die oben beschriebene Vertragsabwicklung beziehungsweise unser berechtigtes Interesse an hilfreicher, konsistenter Arbeitsunterstützung (Art. 6 Abs. 1 lit. b bzw. f DSGVO). Für OpenAI, den globalen Zugang, mögliche Drittlandübermittlungen und die deaktivierte Speicherung der API-Antworten zur späteren Wiederverwendung gelten die Angaben in Ziffer 6a. Dies ist keine Zusage, dass OpenAI keinerlei Sicherheitsprotokolle oder andere Daten speichert.
Vertragsabschluss und Nachweis
Bei einer Unterzeichnung im Kundenbereich speichern wir Ihren Namen, Ihre Funktion, Firma und Anschrift, gegebenenfalls ergänzte Rechtsform und Registernummer, die Login-E-Mail und Konto-ID, den Zeitpunkt, Ihre Bestätigungen und den genauen Zustimmungstext samt Version. Zum Nachweis gehören die Vertragsfassung und Dokumentprüfsummen, Anmeldezeit, Anmeldemethode und Sicherheitsstufe sowie die auf höchstens 512 Zeichen gekürzte Browser-Kennung (User-Agent). Im Unterzeichnungsnachweis wird keine IP-Adresse gespeichert. Abrufanforderungen für Vertragsdokumente protokollieren wir mit Konto, Zeitpunkt, Dokument und Fassung; das Protokoll belegt keine tatsächliche Lektüre. Änderungswünsche speichern wir mit Text, Autor einschließlich Name und Login-E-Mail, Zeitpunkt, Vertragsbezug und Bearbeitungsstand sowie der Antwort unseres Teams.
Zweck ist der Abschluss und die Abwicklung des Vertrags sowie der Nachweis der abgegebenen Erklärungen. Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO gilt, soweit Sie selbst Vertragspartei sind. Unterzeichnen Sie für Ihr Unternehmen, stützen wir die Verarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO: Unser berechtigtes Interesse ist ein nachvollziehbarer Vertragsschluss, Schutz vor unberechtigten Erklärungen und die Durchsetzung oder Abwehr von Ansprüchen. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten erfüllen wir nach Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit § 257 HGB und § 147 AO. Die Bestätigungen beim Unterzeichnen sind keine Datenschutz-Einwilligung. Ohne die Pflichtangaben und Bestätigungen ist eine Unterzeichnung über den Kundenbereich nicht möglich.
Nach der Unterzeichnung erhalten Sie über Resend eine Bestätigungsmail mit den Vertrags-PDFs. Alle aktiven Nutzer Ihrer Kundenfirma können die veröffentlichten Vertragsfassungen, Änderungswünsche und den Unterzeichnungsnachweis sehen, einschließlich Name, Funktion, Zeitpunkt, Login-E-Mail, Firma und Anschrift sowie Zustimmungstext; gegebenenfalls ergänzte Rechtsform und Registernummer sind ebenfalls enthalten. Unser berechtigtes Team hat Zugang zur Vertragsbearbeitung und zum Nachweis. Für Hosting, Anmeldung, Datenbank und Dateispeicher verwenden wir Supabase; für Mails Resend. Anbieter, Regionen, mögliche Drittlandübermittlungen und der dokumentierte Vertragsstand stehen in Ziffer 5; für interne Nico-Abfragen gilt die oben beschriebene OpenAI-Verarbeitung.
Aufbewahrung und Löschung
Für Kundenkonten und allgemeine Projektinhalte ist derzeit keine feste Löschfrist dokumentiert. Maßgeblich sind die Erforderlichkeit für die Zusammenarbeit und gegebenenfalls gesetzliche Aufbewahrungspflichten (Ziffer 9). Angenommene Einladungen werden 30 Tage nach Annahme, unangenommene sieben Tage nach Ablauf gelöscht. Anmelde- und Passwortlink-Nachweise werden einen Tag nach Ablauf zur Löschung vorgesehen; der Bereinigungslauf erfolgt täglich. Abgeschlossene Projektbenachrichtigungs- und Versandzustände werden nach 30 Tagen bereinigt. Nicos Kundenchat-Verlauf liegt nur im Speicher des Tabs; bestätigte Nachrichten ans Team werden Teil der Projektkommunikation. Inhaltsfreie Nutzungs- und Tokenzähler pro Login bzw. Firma und Tag werden nach 90 Tagen zur täglichen Bereinigung vorgesehen. Interne Nico-Gesprächskopien werden spätestens 24 Monate nach letzter Nutzung (Öffnen oder Weiterschreiben) zur Löschung vorgesehen; eine frühere Löschung und der Abgleich mit gelöschten Quelldaten bleiben möglich.
Verträge, Unterzeichnungsnachweise, Abrufprotokolle, Änderungswünsche und Versandaufträge bewahren wir sechs Jahre ab Ende des Kalenderjahres des Vertragsendes auf, ersatzweise der Unterzeichnung oder Erstellung, bei Belegfunktion acht Jahre. Ist bei einem unterzeichneten Vertrag noch kein Vertragsende hinterlegt, bleibt er bis zu dessen Erfassung gesperrt. Entwürfe, die nie veröffentlicht wurden, können sofort gelöscht werden. Soweit konkrete gesetzliche Fristverlängerungen oder die erforderliche Rechtsverteidigung entgegenstehen, bleibt die Löschung gesperrt. Anschließend werden Vertragsdaten und PDFs über den administrativen Löschweg entfernt. Die Löschung eines Kundenkontos entfernt die Live-Kontoverknüpfung, nicht die weiter erforderlichen Namens- und E-Mail-Nachweise. Kopien in Postfächern, bei Versand- und KI-Anbietern sowie in Sicherungen werden dadurch nicht automatisch gelöscht; diese berücksichtigen wir gesondert bei Auskunft und Löschung. Ihre Rechte und Kontaktmöglichkeiten stehen in Ziffer 8.
7) Schriftarten
Schriftarten (Web Fonts) werden lokal von unserem eigenen Server ausgeliefert und beim Seitenaufruf nicht von Servern Dritter (z. B. Google) nachgeladen. Es werden hierbei keine personenbezogenen Daten an Dritte übermittelt.
8) Rechte der betroffenen Personen
Ihnen stehen nach Maßgabe der gesetzlichen Voraussetzungen die folgenden Rechte zu:
- Auskunft (Art. 15 DSGVO),
- Berichtigung (Art. 16 DSGVO),
- Löschung (Art. 17 DSGVO),
- Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO),
- Unterrichtung (Art. 19 DSGVO),
- Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO),
- Widerruf erteilter Einwilligungen (Art. 7 Abs. 3 DSGVO),
- Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde (Art. 77 DSGVO).
Zur Ausübung Ihrer Rechte genügt eine E-Mail an hello@quoroai.io. Die für uns zuständige Aufsichtsbehörde ist der Thüringer Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (TLfDI), Häßlerstraße 8, 99096 Erfurt.
Widerspruchsrecht: Soweit wir Ihre personenbezogenen Daten auf Grundlage eines berechtigten Interesses (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) verarbeiten, haben Sie das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit Widerspruch mit Wirkung für die Zukunft einzulegen (Art. 21 Abs. 1 DSGVO).
Widerspruch gegen Direktwerbung — ohne Begründung, ohne Abwägung, sofort: Für unsere Direktansprache per E-Mail und Telefon (siehe Ziffer 6) gilt der strengere Maßstab des Art. 21 Abs. 2 und 3 DSGVO. Sie können ihr jederzeit und ohne jede Begründung widersprechen; eine besondere Situation müssen Sie nicht darlegen. Wir wägen nicht ab und prüfen keine zwingenden Gründe auf unserer Seite: Ab dem Widerspruch verarbeiten wir Ihre Daten für diesen Zweck nicht mehr. Der Widerspruch wirkt für beide Wege — wer der Mail widerspricht, wird auch nicht angerufen; gelingt die Zuordnung zum Unternehmen nicht automatisch, ziehen wir die Telefonsperre von Hand nach (Ziffer 6).
Der Widerspruch ist formfrei. Es genügt eine Mail an hello@quoroai.io, eine Antwort auf unsere Werbemail, ein vorhandener Abmeldelink darin, ein Anruf unter 0361 64604087 oder ein „Bitte nicht mehr anrufen“ im Gespräch. Ein bestimmter Wortlaut ist nicht nötig. Für den Widerspruch entstehen Ihnen keine anderen Kosten als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen; die Ausübung Ihrer Rechte ist bei uns unentgeltlich (Art. 12 Abs. 5 DSGVO). Wie die Sperrliste umgesetzt ist, steht in Ziffer 6.
9) Speicherdauer
Wir speichern personenbezogene Daten nur so lange, wie es für die jeweiligen Zwecke erforderlich ist oder gesetzliche Aufbewahrungsfristen bestehen. Bei einer Verarbeitung auf Grundlage einer Einwilligung speichern wir die Daten bis zum Widerruf. Im Übrigen werden die Daten gelöscht, sobald sie für die verfolgten Zwecke nicht mehr erforderlich sind. Die konkreten Fristen für Formularanfragen stehen in Ziffer 5, die für Leadbestand und Sendeprotokoll in Ziffer 6, die für Supportfälle, Vertriebsanfragen und Termine in Ziffer 6a und die für den Kundenbereich einschließlich Vertragsnachweisen in Ziffer 6b.
10) Keine automatisierte Entscheidungsfindung
Eine automatisierte Entscheidungsfindung einschließlich Profiling im Sinne von Art. 22 Abs. 1 und 4 DSGVO findet nicht statt — auf dieser Website. Zum Nachweisstand der Direktansprache siehe Ziffer 6. Nicos automatisierte Auskünfte und seine Grenzen sind in Ziffer 6a beschrieben; sie ersetzen keine Entscheidung mit rechtlicher oder vergleichbar erheblicher Wirkung. Auch die Reichweiten- und Werbemessung nach Ziffer 4 nutzen wir nicht dazu, Sie persönlich zu bewerten.
Stand: 8. Oktober 2026